Vlesk Skandal

Vlesk Skandal: Übrig bleibt am Ende ein großer Scherbenhaufen

Der November 2015 hat vieles im Leben der Streamerin Leslie alias Farbenfuchs verändert. Eine beginnende Freundschaft zwischen ihr und Vlesk endete mit einseitigen Annäherungsversuchen, dem zuvor wohl mehrere “Neins” ausgingen. Seither erlosch nie das Gluhtnest bei Leslie, dass nun achte Jahre später in ein Fegefeuer überging. Für viele Kollegen aus der Szene sicherlich ein Schock, entsprechend verhalten reagierten anfangs viele auf die Veröffentlichung des Vorfalls auf Twitter. Am Ende bleibt mit dem Vlesk Skandal ein großer Scherbenhaufen zurück.

Vlesk Skandal: Was ist passiert?

Lange Zeit zögerte ich, wollte eigentlich nicht über diesen Vorfall berichten. Es macht viel mehr Spaß über schöne, positive Ereignisse und sympathische Content Creatoren zu berichten. Allerdings gibt Leslie alias Farbenfuchs bei ihrer Veröffentlichung auch an, dass sie diesen Schritt gegangen ist, damit hoffentlich vermieden wird, dass anderen Frauen ähnliches passiert.

Am 27.April 2023 veröffentlichte Leslie einen Twitlonger auf Twitter, in der ausführlich beschrieben wird, was hinter den Kulissen in den vergangenen Jahren passiert ist. Im Fokus steht Streamer Vlesk, der hierbei offenbar viele Grenzen überschritten hat. Von sexueller Nötigung bei ihr selbst, bis hin zum “Schlimmsten” bei einer Freundin ist hierbei der Inhalt. Letzterer Punkt wurde von ihr später zurückgenommen, da sie nicht für andere, nicht benannte Personen sprechen kann.

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Wie man es auf Twitter kennt, polterten sofort viele Fans und Leser los, was sicherlich für alle betroffenen Personen die Situation nicht einfacher machte. Inzwischen hat der Tweet von Leslie über 2,5 Millionen Impressionen, eine unglaubliche Welle die hierbei entstanden ist.

Sechs Tage dauerte es, bis Vlesk ebenfalls mit einem ausführlichen TwitLonger als Stellungnahme zu den Vorfällen reagierte. Man muss ihm hierbei zu Gute halten, dass er zum Teil nachvollziehbar seine Sichtweise und Wahrnehmung schilderte, hierbei aber nicht seine Schuld abstritt. Allerdings Alkohol als kleine Entschuldigung aufzuführen, kam bei vielen nicht gut an und ist definitiv nie ein Mittel zur Beschwichtigung eines Vorfalls.

Vlesk Skandal: Zurück bleibt ein Scherbenhaufen

Es ist sehr schwer, die ganze Angelegenheit von außen zu beurteilen. Allerdings wenn Leslie alias Farbenfuchs die Angelegenheit seit acht Jahren versucht zu verarbeiten, dann hat dieser Vorfall eine sehr tiefe Wunde hinterlassen. Eine Sichtweise, die auch viele Streamerkollegen teilen. Maurice und Matteo von Bonjwa haben öffentlich verkündet, dass sie ihre Zusammenarbeit mit Vlesk beenden oder zumindest pausieren, je nachdem wie sich die nächste Zeit entwickeln wird. Ebenso verkündete auch Streamerin Maluhna (Comicschau Artikel “Nach wie vor verwirrt”), dass sie erst einmal Abstand von Vlesk nehmen wird, die in der Vergangenheit öfters in gemeinsamen Multi-Streams mit ihm zu sehen war.

Zurück bleibt am Ende ein großer Scherbenhaufen. Ein sehr mutiger Schritt von Leslie, mit dem Vorfall an die Öffentlichkeit zu gehen. Vielleicht hat es den Sinn ein warnendes Signal an andere Frauen zu vermitteln, aber eventuell auch ein indirekter Hilferuf von ihr? Nun gilt es sicherlich erst einmal den Vorfall zu verarbeiten und dafür wünschen wir ihr das Allerbeste.

Die Wut oder Enttäuschung der Fans ist nachvollziehbar, wobei man auch keinesfalls Vlesk nun öffentlich verbal steinigen sollte. Meinungen darf man sich bilden, allerdings immer mit Vorsicht. Der Schaden ist groß, nicht nur bei den beiden betroffenen Personen, sicherlich auch emotional in deren näheren Umfeld.

Maty mit sehr guter Reaktion

Die Streamerin Maty meldete sich über Twitter ebenfalls mit einem Statement zu Wort. Ihre mehrteiligen Tweets sind für mich die beste Wortwahl an Vlesk als Streamerkollegin.

“Wenn dein Wandel und deine Einsicht aufrichtig sind fände ich es sehr angebracht das Thema in Zukunft für aktive Aufklärung zu nutzen. Vielleicht verhindert man dadurch dass noch mehr Menschen diese Erfahrungen machen müssen…”

Maty auf Twitter

Wer Vlesk nur vom Bildschirm kennt, der starrte sicherlich geschockt auf den TwitLonger, was da plötzlich zum Vorschein kam. Er hatte bis dato einen großen Fankreis, der vermutlich für die Zukunft gespalten wurde. Sollte er mit seinem Content weitermachen, so ist der Vorschlag von Maty lobend zu erwähnen, dass Vlesk den Vorfall zur Auflärung nutzen solle, sofern seine Stellungnahme aufrichtig und ehrlich war.

Am Ende hoffe ich, dass dieser veröffentlichte Vorfall ein großer Beitrag dazu ist, dass viele andere, eventuelle Vorfälle dadurch vermieden werden. Nur deshalb erscheint hierüber auch die Berichterstattung auf LikeGamesNews. Viel Kraft und alles Gute an dieser Stelle für Leslie alias Farbenfuchs.

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