Jlab Talk Mikrofone

JLab Talk im Test: USB-Mikrofon perfekt für Streaming und Gaming

Seit wenigen Wochen habe ich das Talk USB Mikrofon vom kalifornischen Audio-Hersteller JLab zum Testen im Einsatz. Hersteller für Mikrofone gibt es inzwischen jede Menge, weswegen ich anfangs etwas skeptisch war, da ich den Hersteller noch nicht kannte. Inzwischen kann ich allerdings ein äußerst positives Fazit ziehen.

Die drei Mikrofone von JLab

Insgesamt gibt es drei verschiedene Mikrofone von JLab auf dem internationalen Markt.

  • (Einsteigermodell) Talk Go
  • (Getestet) Talk
  • (Top Modell) Talk Pro

Grundsätzlich unterscheiden sich die drei Varianten vom Umfang und Leistungsfähigkeit. Hierbei sind diese bewusst für verschiedene Einsatzzwecke entwickelt worden.

Das Talk Go von JLab

JLab Talk Go

Das Talk Go ist sozusagen das Einsteigermodell und ist mit zwei Kondensatoren ausgestattet und bietet eine 96 kHz Samplerrate sowie eine 24 Bit Auflösung- die Transparenz und Dynamik, welche Sprachaufnahmen benötigen. Generell gefällt mir das schwarz, blaue Design sehr gut, da es modern und schlicht aussieht.

Die kompakten Abmaße des Talk Go zusammen mit dem Stativ sind optimal für den mobilen Einsatz. Es eignet sich sehr gut für Podcast-Aufnahmen, Meetings oder auch gut für LAN Parties bzw. Gameplay an verschiedenen Orten.

Dem Nutzer stehen zwei Richtcharakteristiken zur Verfügung. Die Nierencharakteristik eignet sich für direkte Aufnahmen einzelner Personen, ist also eine Frontausrichtung. Des Weiteren gibt es die Einstellmöglichkeit der Kugelcharakteristik, womit Rundum-Aufnahmen gemacht werden können. Dies können Podcast oder Livestreams mit mehreren Personen im Raum sein oder auch Meetings.

Mit dem Quick-Mute-Button lässt sich mit einem schnellen und einfachen Knopfdruck das Mikrofon stummschalten.

Das Top-Modell Talk Pro

Das Top-Modell der JLab-Reihe überzeugt mit drei Kondensatoren und den vier Richtcharakteristiken Kugel, Niere, breite Niere sowie Acht. Studio-Sound dank höchster Auflösung – mit einem Arbeitsbereich von 20 Hz-20 kHz, einer Samplerate von 192 kHz und einer Bit-Tiefe von 24 – macht sich in jedem der vielfältigen Einsatzbereiche bei Gamern, Musikern und im Büro oder Konferenzraum bemerkbar. Das Stativ lässt sich beim Talk Pro wahlweise an der schwenkbaren Halterung oder am Mikrofon selbst befestigen. So kann es für jede Situation optimal positioniert werden.

Dank eines kleinen Knopfes auf der Vorderseite des Talk Pro, kann der User zwischen den vier Richtcharakteristiken wechseln und so definieren, aus welcher Richtung das Mikrofon den Schall aufnimmt. Verstärkung und Lautstärke werden über Drehregler auf der Rückseite eingestellt und auf einem LED-Bildschirm angezeigt. Oberhalb des Bildschirms befindet sich ein weiterer Knopf zur schnellen Stummschaltung, mit dem die Nutzer*innen die Aufnahme in Sekundenschnelle stoppen oder wieder fortsetzen können. Außerdem haben sie die Möglichkeit, Kopfhörer direkt am Mikrofon anzuschließen. Das Design des Talk Pro erinnert an klassische, professionelle Studiomikrofone – gleichzeitig ist es durch den farbigen LED-Ring an der Unterseite eindeutig in der Gaming-Kultur zuhause.

Im Test- das JLab Talk

Kommen wir zur Mittelklasse von JLab, dem Talk Mikrofon, was ich derzeit intensiv teste. Vom modernen und schönen Design bin ich begeistert. Beim Anfassen merkt man bereits, dass es sich hierbei um eine hochwertige Verarbeitung handelt und dies zu einem absolut erschwinglichen Preis.

Entgegen dem Talk Go hat das Talk Mikrofon drei Kondensatoren, eine 96 kHz Samplerrate und 24 Bit Auflösung. Mit dem interaktiven Drehknopf lassen sich gleich vier Richtcharakteristiken auswählen, beginnend bei einer Einzelfrontaufnahme, zwei Personen gegenüber bis hin zur Rundumaufnahme. Der Drehknopf ist zusätzlich beleuchtet, was sich farblich bei einer Übersteuerung ändert und somit eine hilfreiche Anzeige darstellt.

Ebenso mit einem Quick-Mute-Button ausgestattet, lässt sich das Mikrofon auf die Schnelle stummschalten. Zusätzlich ist allerdings noch ein latenzfreier Kopfhörerausgang vorhanden, über den die Sprachqualität genau hörbar ist.

Meine Bewertung zum JLab Talk

In vielen Spielstunden haben mir Mitspieler einen super Ton bestätigt. Einzig hallte es manchmal, was allerdings an meiner Räumlichkeit lag. Am Ende bin ich tatsächlich mehr als positiv überrascht, was für eine hervorragende Qualität und Verarbeitung das Mikrofon des kalifornischen Herstellers aufweist. Den erschwinglichen Preis dazu finde ich sensationell, da ich es auf Grund der vielen Teststunden deutlich teurer einschätzen würde.

Falls du also ein Mikrofon suchst, dass fürs Gaming, Podcasts, Youtube oder Twitch hervorragende Qualität bietet, dann kann ich das JLab Talk ohne Magengrummeln absolut empfehlen.

Hat dir mein Artikel gefallen? Es würde mich sehr freuen, wenn du LikeGames zu deinen Favoriten aufnimmst oder mir einen Follow auf Twitter hinterlässt. In meinem Discord hast du die Möglichkeit dich über Games und Twitch auszutauschen oder sogar neue Artikelthemen vorzuschlagen. Schau vorbei, ich würde mich freuen.

*Als Amazon Partner verdiene unter Umständen an qualifizierten Einkäufen. Die Einnahmen kommen der Finanzierung von LikeGames zu Gute.

Weitere Artikel über Mikrofone

0 0 votes
Article Rating
Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest
0 Comments
Inline Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen