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We are Football: Erfinder der Anstoss Reihe mit neuem Fussballmanager

Wer sich ein wenig in der Fussballmanager Geschichte auskennt, dem wird das Spiel Anstoss ein Begriff sein. Gerald Köhler ist Erfinder der von Ascaron 1993 bis 2006 veröffentlichten Anstoss Serie. Mit seinem neuen Unternehmen Winning Streak Games und dem Publisher THQ Nordic veröffentlichte er nun auf Steam den neuen Fussballmanager We are Football.

Um was geht es bei We are Football?

Das Spiel knüpft nahtlos an die erfolgreiche Anstosszeit an. Als Manager übernimmst du einen Fussballverein, stellst einen Mannschaftskader zusammen, kaufst und verkaufst Spieler. Neben dem Kader sowie Training, kümmerst du dich auch um den Aufbau der Infrastruktur des Vereins. Hinzu kommen Sponsorenverhandlungen, Fanbetreuung, Finanzen und viele andere Faktoren, die einen Fussballverein beeinflussen.

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Mit einem Editor kannst du sogar deinen komplett eigenen Verein erstellen, von der Namensgebung bis hin zu den Vereinswappen.

Frauenfussball als einzigartige Erweiterung

Fussballmanager gibt es inzwischen wie Sand am Meer. In über 95% aller Games dreht es sich allerdings alles nur um den Herrenbereich.

Hierbei bietet We are Football nun eine sensationelle Neuerung. Es ist im Spiel auch ein Frauenmodus wählbar, mit der sich schließlich alles um den Ball in weiblicher Form dreht. Damit weckt man sicherlich auch die Spiellust vieler fußballbegeisterter Mädels.

Es gibt einige Unterschiede beider Fussballbereiche, die allesamt im Spiel berücksichtigt wurden.  

Echte Vereine und Spielernamen per kostenpflichtiger Lizenz

Die Entwickler haben auch verkündet, dass man im Besitz sämtlicher Lizenzen ist. Ein entsprechendes Paket zum Herren oder auch Frauenfussball kann man als Spieler käuflich erwerben. Damit bekommt man dann das DFB Paket mit echten Vereins- und Spielernamen.

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We are Football für Einsteiger als auch Profis geeignet

Der Einstieg in den Fussballmanager soll sehr einfach und verständlich gestaltet sein, so dass jeder Anfänger sich hierbei schnell zurechtfinden wird.

Die Komplexität des Games soll dagegen sehr groß und tiefgründig sein. Für Profis also durchaus eine größere Herausforderung. Wer gerne tief in die Details des Managerwesens gehen möchte, wird hier die Möglichkeit finde.

Eine Fussballsaison soll innerhalb weniger Stunden durchspielbar sein, so dass man sich als Manager auf eine ausgiebige Karriere freuen kann.

We are Football auf Steam

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Beatrice Vogt
7 Tage zuvor

Cool, dass so was mal wieder die Runde macht und sehr gut, dass es einen “Frauenmodus” hat, allerdings ist genau das das Problem in unserer Gesellschaft. Wir unterteilen in Frauenfußball und Fußball. Soweit ich weiß, spielen wir Frauen nach exakt denselben Regeln, aber niemand würde sagen: “Hey diese Männereuropameisterschaft findet gerade statt. Ich denke, die Männermannschaft von England wird gewinnen.” Hier wird prinzipiell nur von Fußball gesprochen.

“… mit der sich schließlich alles um den Ball in weiblicher Form dreht”: Das ist eine unglückliche Formulierung. Klar ist, was du ausdrücken möchtest, aber ist denn der Ball für Frauen ein anderer? Ist es vielleicht gar kein Ball, sondern etwas ganz anderes?

Sorry, das geht nicht gegen dich, sondern gegen das ganze Konzept an sich. Wir sollten aufhören, den Fußball oder irgendeinen anderen Ballsport nur den Männern zuzuschreiben, sondern zu erkennen, dass jede/-r in der Lage ist, einen einzelnen Ball quer über ein Feld zu befördern, unabhängig seines Geschlechts.

Möglicherweise habe ich mich gerade reingesteigert, aber das macht mich per se sauer. Falls ich irgendjemandem hier zu nahe getreten bin: Das tut mir leid, aber anders kommen wir nie aus dieser Sache raus.

Beatrice Vogt
6 Tage zuvor
Antworten auf  Stefan

Hey Stefan,

ich finde es ja auch großartig, dass es das gibt. Immerhin ist es der erste Schritt in die richtige Richtung. 🙂 Und es ist auch super, dass du es erwähnt hast.

Eine noch viel richtigere Richtung wäre es jedoch, dass man es gar nicht erst soweit kommen lässt und einfach sowohl Spieler als auch Spielerinnen in das eigene Kader holen kann. Ich finde es schade, dass wir davon noch so weit entfernt sind, denn gerade beim Fußball sieht man immer wieder deutlich, wie stark sich die Menschen in selbst gebastelte Rollenbilder packen lassen 🙁

Hast du ein Beispiel, bei welchen Ballsportarten es anders herum aussieht? Hier ist leider fast alles sehr von Männern dominiert. Lediglich Quidditch fällt mir ein, wo es keine Unterscheidung zwischen Männern/Frauen gibt.

Und: Ich glaube, ich habe mich im letzten Jahr doch stärker in eine Feministin verwandelt als mir bewusst war 😀