Youtube Einnahmen: So viel verdient man mit 1.000 Videoaufrufen

Youtube Einnahmen: Wieviel verdient man mit 1.000 Aufrufen?

Youtube zählt zu den beliebtesten Streaming- und Videoplattformen der Welt. Zum Teil können Content Creatoren sehr hohe Youtube Einnahmen vorweisen, die sogar in den Millionenbereich wandern. Im heutigen Artikel wollen wir uns damit befassen, wieviel man durchaus mit einem Video einnehmen kann, was mehr als 1.000 Aufrufe vorweist.

Welche Voraussetzungen braucht man für Youtube Einnahmen?

Um für die Monetarisierung auf Youtube zugelassen zu werden, müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden. Hierzu muss man ins Partnerprogramm aufgenommen werden, was man entweder mit Videos oder Shorts erreichen kann.

Mit normalen Videos benötigt man mehr als 1.000 Abonnenten auf dem Kanal sowie 4.000 Stunden Watchtime innerhalb von einem Jahr. Das ist eine ordentliche Hausnummer, allerdings mit guten Content sicherlich machbar.

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Der zweite Weg ist über die Youtube Shorts möglich. Diese werden inzwischen viel und gerne genutzt, da sie eine gute Alternative zu TikTok oder Instagram Stories darstellen. Um hier für das Partnerprogramm zugelassen zu werden, benötigt es mindestens 10 Millionen Aufrufe in den letzten 90 Tagen.

Sind alle Bedingungen erfüllt, kann eine Bewerbung für das Partnerprogramm abgeschickt werden. Die Prüfung und Freigabe dauert in der Regel zirka einen Monat. Sollte diese mit Begründungen abgelehnt werden, so kann nach frühestens 21 Tagen Einspruch erhoben oder nach 30 Tagen eine neue Bewerbung abgeschickt werden.

Wie kommen Youtube Einnahmen zustande?

Sobald man für die Monetarisierung zugelassen wurde, hat man mehrere Möglichkeiten Werbeblöcke für das eigene Video zu setzen. Dies kann am Anfang, während oder/und am Ende des Videos sein, ebenso auch seitliche Einblendungen uvm. Youtube bzw. Google verkauft diese Werbeplätze schließlich bei Google Ads, worüber Firmen entscheiden können, in welchen Arten bzw. Kategorien von Videos sie gerne ihre Werbeanzeige zeigen möchten. Von den Werbeeinnahmen nimmt sich Google 45% und der Youtuber erhält 55%.

Wie hoch am Ende die Einnahmen sind, hängt von mehrere Faktoren ab. Wichtig ist hierbei die sogenannte Watchtime, Je länger ein Zuschauer ein Video anschaut, bestenfalls bis zum Ende, je mehr Einnahmen generiert das Video. Grund hierfür ist ganz einfach, denn der Zuschauer sieht hierbei nicht nur am Anfang die Werbeanzeige, sondern durchaus mehr bis zum Ende des Videos. Unterm Strich bleibt also für den Youtuber mehr Einnahmen pro Zuschauer hängen, wenn diese möglichst viel Watchtime haben.

Ein erheblicher und wichtiger Faktor für die Youtube Einnahmen ist der CPM (Cost per Mille). Jede Kategorie hat einen anderen CPM. Dieser sagt aus, wieviel die Firmen in der Kategorie bereit sind, pro 1.000 Einblendungen zu bezahlen. Es gibt allerdings auch viele Youtuber mit großer Reichweite, die ihren eigenen CPM für den eigenen Kanal besitzen. Bestes Beispiel ist hierbei Unge mit seinem Youtube Kanal Ungeklickt, der einen CPM von rund 15 Euro im Lets Play Bereich besitzen soll.

Der wohl lukrativste Bereich auf Youtube ist der Finanzsektor. Wer über Aktien berichtet und eine große Reichweite mit vielen Abonnenten besitzt, kann damit richtig gutes Geld verdienen. Nachfolgend einige Kategorien mit zugehöriger CPM:

  • Comedy rund 1-3 Euro / 1.000 Einblendungen
  • Gaming 2-3 Euro / 1.000 Einblendungen
  • VLOG 1-6 Euro / 1.000 Einblendungen
  • KFZ 2-8 Euro / 1.000 Einblendungen
  • Essen und Kochen 6-13 Euro / 1.000 Einblendungen
  • Finanzszene 6-15 Euro / 1.000 Einblendungen

Wieviel verdient man mit 1.000 Youtube Videoaufrufen?

Wieviel ein Content Creator am Ende verdient, wird über den RPM (Revenue per Mille) ausgegeben. Der CPM gibt also an, wieviel die Werbeindustrie für eine Kategorie oder Kanal bereit ist zu bezahlen, der RPM hingegen, wieviel der Youtuber erhält. Neben den Werbeanzeigen gibt es nämlich noch weitere Einnahmequellen, wie die Kanalmitgliedschaft, den Youtube Premium Umsatz, Super Chat und Super Sticker.

Der Durchschnitt als RPM liegt bei zirka 1-5 Euro, wobei es auch viele kleinere Kanäle gibt, die sogar nur bei 50 Cent pro 1.000 Aufrufen liegen. Hat man mit einem Video Im Gamingbereich als Beispiel rund 10.000 Aufrufe, so können die Einnahmen durchaus bei ca. 5-30 Euro liegen.

Die tatsächlichen Einnahmen eines Videos hängen also von mehreren Faktoren ab. Es kommt darauf an, wieviel Werbung man platziert hat und wie hoch die Watchtime der Zuschauer ist. Ebenso wie sich die weiteren Einnahmequellen auf Youtube im Zusammenhang der den Werbeblöcken verhalten. Die Länge des Videos ist ein weiterer Faktor, denn je nach Länge und Watchtime lassen sich hier in einem Video mehrere Werbeanzeigen schalten.

Hinweis: Ein Video sollte generell eine Länge von 8 Minuten überschreiten. Nur so sind auch Werbeblöcke während des Videos schaltbar.

Fazit

Einen eigenen Youtube Kanal aufzubauen, ihn wachsen zu lassen und später damit Einnahmen zu generieren, ist ein sehr spannendes Thema. Was für Einnahmen am Ende herausspringen, werden durch zahlreiche Faktoren beeinflusst. Wichtigster Faktor für die Höhe der Einnahmen ist die Kategorie, in welchem Bereich man Videos veröffentlicht. Der qualitative Inhalt, die Länge des Videos und die Watchtime der Zuschauer formen letzten Endes den Verdienst. Wem also die Einnahmequelle wichtig ist, muss sein Augenmerk auf die im Artikel genannten Faktoren wenden. Wir wünschen viel Erfolg!

Bildquelle: Pexels

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