Campfire November 2022

Campfire #29: Unser gemeinsamer Monatsrückblick Juli 2023

Seit Januar 2021 veröffentlichen die Magazine Gamer`s Palace, GameGeneral, Comicschau und LikeGames abwechselnd den gemeinsamen Campfire Monatsrückblick. Hierbei lassen wir uns immer wieder ein Themengebiet einfallen, worüber sich jeder Gedanken macht und darüber berichtet. Ich freue mich ganz besonders über diese Zusammenarbeit, da hieraus immer wieder gute Ideen entstehen, man sich gegenseitig hilft und nützliche Erfahrungswerte austauscht.

Das inspirierte uns im Juli


Stefan- LikeGamesNews

Campfire Stefan

Schaut Twitch: Auf Twitch gibt es derzeit gefühlt wenig Highlights. Battle of the Socials hatte mich auch nicht vom Hocker gerissen. Dennoch versuche ich immer wieder neue Streamer zu entdecken.
Schaut TV: In den vergangenen Tagen habe ich immer mal wieder abends von Amazon Prime einen Film angeschaut. Die Auswahl ist jetzt nicht sonderlich. Der Film Dune war allerdings nicht schlecht.
Backe: Durch zahlreiche Freundeseinladungen war nun eine ganze Backsession nötig. Vom Käse- über Apfel- bis hin zum Marmorkuchen.
Aus dem Alltag: Mein Sommerurlaub ist mal wieder total ins Wasser gefallen. Noch kurz vor Urlaubsbeginn hatten wir so heiße Tage, dass ich mich auf mein Fahrrad und zahlreiche Touren gefreut habe. Momentan gab es keinen Tag, der mir das ermöglicht hat. Somit sind dann andere Punkte meiner To-Do Liste zum Tragen gekommen, was auch mal ganz gut war, diese abzuarbeiten.

Ein wilder Monat

LikeGamesNews hat einen besonders erfolgreichen Monat hinter sich. Leider bin ich ein fanatischer Statistiknerd, weswegen hohe Leserzahlen meine Motivation auch pushen. Es würde sicherlich reichen, wenn ich alle 2-3 Tage einen Artikel gemütlich schreibe und trotzdem wäre eine ordentliche Leserschaft vorhanden.

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Es freut mich, wenn man als “kleines Magazin” sich auch mal in Sachen SEO gegenüber großen Magazinen durchsetzen kann. Der Artikel über den Energydrink Gönrgy hatte bei über 50 Keywords lange Zeit Spitzenpositionen jeweils zwischen Platz 1 und 5 auf der ersten Suchseite. Das hatte einen sehr großen Leserfluß verursacht.

Ebenfalls gut geranked hatte mein Artikel über das Twitch Event Battle of the Socials. Den Artikel hatte ich bereits im Mai 2023 geschrieben und veröffentlicht. Nun zum Austragungstermin stiegen die Leserzahlen um ein Vielfaches, was eine Arbeit damit im späteren Verlauf belohnt.

Insgesamt lag der tägliche Besucherschnitt bei rund 1.500 Lesern, was mal in den 2k Bereich gesprungen ist oder auch mal knapp darunter lag. Wenn sich diese Zahlen dauerhaft einpendeln würden, wäre ich sehr glücklich. Dafür müssen allerdings weitere, spannende Artikel folgen.

Beachtlich ist auch immer wieder, mit welchen Suchbegriffen Leser auf meiner Seite landen. Zum Beispiel trennten sich kürzlich JenNyan und Torro, worüber ich bewusst keinen Artikel geschrieben habe, weil sie das nicht wollten. Dennoch ist das Suchvolumen nach ihnen auch um ein Vielfaches gestiegen, was alles in Richtung Trennungshintergründe geht. Somit sieht man, dass manche Ereignisse auch plötzlich alte Artikel wieder mit hohen Aufrufzahlen beleben.

Insgesamt war es für das Magazin ein schöner und erfolgreicher Monat. Vielen Dank an alle Leser!


Jonas- GameGeneral

Jonas GameGeneral

Spielt: Fall of Porcupine, Fortnite, Little Friends: Die Insel der Welpen

Isst: Nach meiner Armverletzung konnte ich lange Zeit nicht viel zubereiten. Jetzt koche ich umso lieber nach dem Motto: Hauptsache frisch!

Schaut: Die letzte Staffel Prison Break und ein wenig die Youtube Watchlist abarbeiten, aber so viel Zeit ist gar nicht mehr.

Aus dem Alltag: Aktuell bin ich wieder im „Anpflanzfieber“. Ich ziehe mir alle möglichen Samen groß und topfe meine Pflanzen um. Irgendwie macht mir das wieder total Spaß.

Hektik in Games

In den letzten Monaten habe ich mich immer wieder dabei erwischt, dass ich mich in Videospielen „beeile“. Das fing damit an, dass ich genervt war, dass die Figur nicht schneller läuft – damit ich möglichst effizient alle verfügbaren Wege ablaufen und Dinge einsammeln kann. Und hörte damit auf, dass ich „unwichtige“ Zwischensequenzen skippte.

Einerseits war ich also von langgezogenen Dialogen und langatmigen Spielen genervt. Andererseits war ich von meiner eigenen Ungeduld sogar viel mehr genervt. Woran das genau lag? Ich bin mir nicht sicher. Vielleicht an einer Mischung von vollgeladenen Spielen, einem riesigen Backlog und immer neuen Games. Es entsteht so ein gewisser Druck, alles „effizient“ zu spielen, um möglichst viel mitnehmen zu können. Aber so funktionieren Videospiele natürlich nicht, wenn sie Spaß machen sollen. Und das Spaßbereiten ist meiner Meinung nach schließlich deren Hauptaufgabe. Also musste sich etwas ändern…

… Und dann kam ich zu Fall of Porcupine. Einem wundervoll gezeichneten Spiel, welches sich viel Zeit beim Erzählen nimmt und einfach eine tiefgreifende Geschichte mit sinnvollem Inhalt vermitteln möchte. Hier ist Skippen und durch das Spiel rennen so absurd, dass ich nun einsah, dass es so keinen Sinn macht. So ließ ich mich auf das Spiel und seinen langatmigeren, aber sehr unterhaltsamen Stil ein. Es war genau das, was ich wieder gebraucht habe, um den eigentlichen Wert eines Videospiels zu erkennen. Es macht unheimlich Spaß, ganz in Ruhe, zusammen mit dem Hauptcharakter zu wachsen und die Story aufzudecken. Demnächst schreibe ich dazu wohl auch noch eine Review auf meinem Blog. Aber so kann ich bereits sagen: Ein lohnenswertes Spiel, welches mir gerade recht kam.

Beatrice- Gamer`s Palace


Bea Gamers Palace

Spielt: Lakeburg Legacies und Sticky Business auf dem PC, Venba auf der Xbox Series S und Hogwarts Legacy auf der PlayStation 5.
Schaut: Queen Charlotte war eine wunderbare und tiefgehende Serie, vor allem im Vergleich direkt zu Bridgerton hat mir das definitiv besser gerfallen.
Liest: Ich habe The House Witch angefangen, eine wunderbar amüsante Geschichte über einen Hexer, der an den Herd mit seiner Magie gebunden ist und als Königlicher Koch arbeitet.
Kocht: Ich würde am liebsten derzeit nur Pizza und anderes Soul Food essen.
Aus dem Alltag: Die. Neue. Küche. Ist. Da. Und sie ist das Beste, was wir dieses Jahr gekauft haben. Wir haben jetzt einen Geschirrspüler! Doch nicht nur das: Über der Spüle ist Licht, das wir mit einem gesonderten Schalter, der am Kühlschrank hängt, bedienen können. Wir haben nur noch Schubkästen und keine Schränke mehr. Es ist so, so, so cool.

Was ist schon ein Vollpreisspiel?

Immer wieder versinke ich mit Manu in der Diskussion darüber, wie lang ein Spiel sein sollte und welcher Preis verlangt werden sollte. In der Regel bin ich der Meinung: Wenn der Preis für das, was ich bekomme, passt, dann ist alles in Ordnung. Wenn ich 20 € zahle und nach 5 Minuten fertig bin, und ich mir am Ende gar nichts davon mitnehme, war mir das zu viel Geld. Wenn es jedoch die besten 5 Minuten meines Lebens waren, bin ich fein damit.

Kürzlich wurde sowohl der Preis als auch die Spielzeit von Assassin’s Creed: Mirage enthüllt. Der Titel ist kein „Vollpreisspiel“, weil er nur eine Spielzeit von rund 20 Stunden hat. Das war zu PS3 Zeiten und davor eine Standardlänge. Die meisten Spiele dauerten rund 12 Stunden, manche hatten dann noch Quests oder Sammelgegenstände, um die Zeit künstlich in die Länge zu strecken. Und diese Spiele waren damals „Vollpreisspiele“.  Da heute aber Vollpreisspiele in der Regel AAA Titel sind, die mit sinnlosen Sammelaufgaben generell künstlich auf 100 Spielstunden gestreckt werden, finde ich das absolut überzogen.

Warum unterscheiden wir überhaupt in „Indiespiel“, „Vollpreisspiel“ oder „Low-Budget-Game“, wenn es um den Preis der Spiele geht? Und ist ein „Vollpreisspiel“ so viel „besser“ als jedes andere Spiel, weil ich dafür mehr Geld ausgegeben habe? In einigen Fällen kann ich nicht mal eine bessere Qualität erwarten, nur weil ich 80 € dafür ausgegeben habe, statt 20 € – und in einigen Fällen habe ich nicht immer eine längere Spielzeit, wenn ich dafür mehr Geld ausgebe.

Bei itch.io gibt es das Prinzip von „Name your own price“, was bedeutet, dass du prinzipiell selbst entscheiden kannst, wie viel Geld du ausgeben möchtest. Hier mache ich es häufig so, dass ich die Spiele zunächst kostenlos herunterlade und anschließend nochmal kaufe, wenn ich richtig beeindruckt war. Und ja, dann gebe ich auch gerne mal für ein Spiel, das nur eine Minute geht, 15 € aus, wenn ich so geflashed war, dass ich nur noch daran denken kann.

Für mich ist ein „Vollpreisspiel“ meistens eher eine Belastung, weil ich es in der Regel gar nicht so sehr einsehe, so viel für ein Spiel auszugeben, was mich vielleicht gar nicht mehr anspricht oder was ich schon nach wenigen Stunden wieder weglege. Deswegen freue ich mich viel mehr über kleinere Spiele, die weniger kosten – die mich aber prinzipiell mehr begeistern und mitnehmen können, als es ein großes offenes Spiel, für das ich 80 € bezahlt habe, je kann.


Manuel- Gamer`s Palace

Manu Gamers Palace

Spielt: Diablo IV auf PS5

Liest: Overemotional von David Fenne

Kocht: Nudeln mit Tomatensoßen, Reis mit Gemüse

Aus dem Alltag: Momentan verstehe ich zum ersten Mal richtig gut, was es bedeutet, „urlaubsreif“ zu sein. Die Arbeit ist momentan nicht besonders stressig, dennoch merke ich, dass es Zeit für eine Pause ist – die zum Glück in ein paar Wochen kommt.

Diablo IV

Ich habe die letzten Wochen recht viel Zeit mit Diablo IV verbracht. Es war das einzige Spiel, das ich überhaupt umfassend gespielt habe in letzter Zeit. Vorletztes Wochenende war es dann soweit: Ich habe die Kampagne abgeschlossen und kann mich nun dem „Endgame“ widmen und der ersten Saison, die ziemlich passend gestartet ist.

Und jetzt bin ich an dem Punkt, an dem ich wirklich überlege, ob mir Diablo IV dauerhaft noch Spaß machen wird. Ich merke immer mehr, dass ich gute Geschichten brauche – es muss zumindest etwas erzählt werden, das ich noch nicht gehört habe, im besten Fall mit etwas Tiefgang.

Während der Kampagne bot Diablo IV mir das, die Welt an sich hat auch eine für mich fesselnde Geschichte erzählt, am besten fand ich das, was ich immer wieder in den Orten nebenbei erlebt habe: Eine dem Untergang geweihte Welt.

Nach der Kampagne erzählt mir Diablo IV nun immer wieder das gleiche, denn ich erlebe mit der Saisonfigur wieder die gleichen Quests und dieselben Geschichten, was mich nun doch etwas langweilt. Am spannendsten ist für mich nun, die Teile der Welt zu entdecken, die ich noch nicht kenne und zu schauen, was dort wartet.

Doch sonst besteht Diablo IV nun größtenteils aus Wiederholungen und dem Grind nach dem besten Item – da bin ich momentan noch skeptisch, ob mir das auf Dauer Spaß machen wird.


Daniel- Comicschau

Spielt: In diesem Monat habe ich wenig bis gar nichts gespielt, außer vielleicht mal nebenbei ein Spiel angefangen.
Schaut: Ich habe mir wieder einige Folgen der Original Doctor Who Serie angeschaut, ansonsten natürlich das große Kinoereignis mit Barbenheimer (Barbie, Oppenheimer) und die deutsche Serie “Der Tatortreiniger” erneut geguckt.
Hört: Im Moment höre ich nicht viel, außer ab und zu einen Song von David Bowie, ansonsten auch noch den Soundtrack von Oppenheimer.
Aus dem Alltag: Die Hitze ist endlich vorbei und das ist wirklich ein Grund zur Freude für mich, ansonsten hat sich an meinem Alltag wenig bis gar nichts geändert, außer dass er etwas stressiger geworden ist in diesem Monat.

Meine Geschichte des Monats

Über den Monat gibt es eigentlich nicht viel zu sagen. Vor allem zum Ende hin war es ziemlich anstrengend. Und so wirklich viel von dem, was ich mir für diesen Monat vorgenommen hatte, ist nicht passiert. Deswegen hoffe ich, dass ich das im nächsten Monat wieder besser hinbekomme. Ansonsten hoffe ich einfach das ich einen guten Start in den August bekomme und das es dann hoffentlich etwas entspannter wird. Und hoffentlich geht das kühle Wetter auch nicht zu schnell.


Bastian- Comicschau

Spielt: Nichts großartiges, lediglich mehrere Werktage den Download des Flug Simulators… bald werde ich also vielleicht ein paar Runden über dem Dächern Deutschlands drehen!
Schaut: Barbie, Oppenheimer, Ruby taucht ab, ansonsten wieder Fernsehen, YouTube und etwas Twitch
Hört: “I’m Just Ken” von Ryan Gosling, wieder “Makeba” von JAIN (jetzt auf einmal hören das alle?), “Pink” von Lizzo, “Italodisco” von The Kolors, “Biggering”, “Holding on” von Leony
Aus dem Alltag: Positiv überrascht war ich in diesem Monat vom Release von “Göngry”, dem neuen (Energy)-Getränk von MontanaBlack. Mir sagen zwar nich talle Sorten zu, aber man muss schon sagen, dass es besser als erwartet war – ein Energytrinker bin ich jedoch nicht. Aber ein wenig riechen die drei Drinks wie führende Sahnejoghurts von Zott. Vielleicht bin ich damit aber auch allein.

Meine Geschichte des Monats

Ein stressiger Monat war er ja schon, der Juli. Auch wurde es erstmals richtig warm, verglichen mit dem Juni jedenfalls, davor war es ja tatsächlich total kalt. Obwohl es in den letzten Tagen jetzt auch wieder vergleichsweise kalt in der Eifel war, hat der Sommer zumindest mal ein paar warme Tage sehen lassen. Schön wäre es natürlich, wenn man einigermaßen kühles Wetter (ohne Regen, obwohl ich den eigentlich mag) auch im August, vor allem in der Zeit der Gamescom bekommen würde – die ist ja auch schon bald wieder.

Während diesen Monat vor allem viele Artikel über Oppenheimer und Barbie erschienen sind, die durch ihren Barbenheimer-Hype ja geradezu dem Kino einen unvergleichlichen Schubs seit 2020 gegeben haben, muss ich auch sagen, wieder öfter im Kino gewesen zu sein (für Barbenheimer sogar in der Doppelsession). Generell finde ich, dass man dem Kino doch mehr abgewinnen kann, als viele aktuell in Beiträgen dazu sagen – scheinbar meinen nämlich viele, das heimatliche Sofa wäre besser, wobei ich nur den Kopf schütteln kann. Natürlich muss man nicht alles im Kino schauen, aber gerade bei heiß erwarteten, neuen Filmen ist es doch auch ein Erlebnis das Ganze im Kinosaal mit vielleicht noch ein wenig Popcorn oder Getränken schauen zu können. Insofern würde man sich weitere gute Filme, es müssen ja gar keine Blockbuster sien, nur wünschen, weil von denen hat es in den letzten Jahren doch gemangelt. Oppenheimer fand ich im Übrigen in großen Teilen besser als Barbie, aber dazu habe ich mich ja bereits in den beiden Reviews geäußert.


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