Campfire November 2022

Campfire #24: Unser gemeinsamer Monatsrückblick Februar 2023

Seit Januar 2021 veröffentlichen die Magazine Gamer`s Palace, GameGeneral, Comicschau und LikeGames abwechselnd den gemeinsamen Campfire Monatsrückblick. Hierbei lassen wir uns immer wieder ein Themengebiet einfallen, worüber sich jeder Gedanken macht und darüber berichtet. Ich freue mich ganz besonders über diese Zusammenarbeit, da hieraus immer wieder gute Ideen entstehen, man sich gegenseitig hilft und nützliche Erfahrungswerte austauscht.

Das inspirierte uns im Februar


Stefan- LikeGamesNews

Campfire Stefan

Schaut Twitch: Zum Zocken bin ich im letzten Monat gar nicht gekommen. Dafür habe ich für meine Recherche intensitv Twitch geschaut. Ende des Monats wars besonders spannend um das Game Sons of the Forest zu verfolgen. Viele verschiedene Meinungen zum Spiel.
Schaut Youtube: Ich lache gerne, weswegen ich mir zum Arbeitsausgleich derzeit gerne Videos von BigDawsTV und Steven Schapiro anschaue. Nicht alles ist witzig, dennoch eine tolle Unterhaltung.
Koche: Ein Thermomix ist schon ein Wundermittel. Momentan mache ich mir wieder öfters Suppen, was total einfach ist.
Aus dem Alltag: Ich bin absolut Urlaubsreif und habe deswegen von meinen 7 Tagen Resturlaub für Mitte März eine Woche genommen, worauf ich mich freue. Der Job frisst mich gerade auf, selbst wenn es Spaß macht. Vorallem abends merke ich das, wenn mir einfach die Power fehlt um mal noch 1-2 neue Artikel online zu bringen. Daher gibt es unter der Woche oft weniger Artikel, weil ich weiterhin lieber gute Qualität online bringe, als nur schnell geschrieben für irgendwelche Klickzahlen. Freue mich nun langsam auf den Sommer, wenn ich wieder mehr auf der Sonnenliege die Sonne genießen und ein schönes Buch lesen kann.

Das enttäuschende Geschäft mit den Early Access Titeln

Mit großer Vorfreude und Spannung habe ich die Veröffentlichung von Sons of the Forest verfolgt. Selbst bin ich ja ein begeisteter Surival- und Aufbauspiele Fan, weswegen ich bereits kurz davor war auch gleich zu kaufen. Twitch ist für mich allerdings eine wunderbare Alternative, um bei den Streamern mir erst einmal einen Eindruck von einem Spiel zu verschaffen. Verschiedene Streams, unterschiedliche Meinungen waren nützlich für ein gutes Review.

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Sons of the Forest ist noch ein positives Beispiel an Early Access Games. Die Grafik und das Baumenü ist super, die Bugs überschaubar, allerdings die Höhlen und Story noch sehr dürftig. Für die Entwickler hat es sich allerdings gelohnt, die ersten Tage brachten bereits einen mehrfachen Millionen Umsatz.

Eine reine Gelddruckmaschine war dann allerdings das Early Access Spiel Wild West Dynasty. Gronkh streamte es zuerst, auch bei Radlerauge war es am Folgetag zu sehen. Ein genialer Trailer verschaffte eine große Vorfreude. Die Spielmechanik, Bugs und Übersetzung waren allerdings grausam. Viel zu früh ist der Titel in den Early Access Status geschickt worden. Es scheint leider hier auch wieder der Fall zu sein, dass man damit erst einmal abkassieren wollte und wer weiß, ob das Spiel jemals in einer spielbaren Version erhältlich sein wird.

Mit Spannung warte ich hingegen auf den Start von dem Spiel ALoft, eine Mischung aus Science Fiction und Survival. Die Vorgehensweise der Entwickler finde ich toll, da man nun schon mehrmals über einen festen Zeitraum eine Demoversion online stellte und damit Meinungen der Spieler einholte. Hier bin ich mir nahezu sicher, dass man dieses Spiel in einer ordentlich, spielbaren Version mal erhalten kann. Ein tolles Beispiel dafür, dass das Early Access Geschäft auch anders geht, solange die Geldgier nicht im Vordergrund steht.


Jonas- GameGeneral

Jonas GameGeneral

Spielt: Fortnite, Tiny Troopers: Global Ops, Mafia: Definitive Edition

Isst: Häufig asiatische Gemüse-Restegerichte mit Reis und viel Knoblauch

Schaut: Aktuell arbeite ich die YouTube „Später ansehen-Liste“ ab

Aus dem Alltag: Ich lebe wieder! Die letzte Woche lag ich komplett mit grippalem Infekt flach – eine verlorene und wirklich anstrengende Zeit. Seit heute geht es mir wieder ganz gut.

Genre Misch-Masch in Videospielen

Vorweg: Dieser Bericht enthält Spoiler über eine Mission von Mafia 1.

Auslöser meines Themas für diesen Monat war eines der PS Plus-Games des Monats Februars. Denn in diesem Monat gab es unter anderem die Definitive Edition von Mafia 1 für Plus-Mitglieder gratis. Ein guter Grund für mich, das Spiel mal zwischendurch einzuschieben.  Denn der erste Teil der Mafia-Reihe kam bei mir bisher mit am kürzesten und ich hatte das Spiel nie wirklich durchgespielt. Dabei habe ich Teil 2 gefeiert und Teil 3 ist auch wirklich nicht schlecht.

Meine persönliche Ernüchterung kam jedoch rasch auf. Seit meiner Kindheit hasse ich es, wenn Rennspielelemente in Videospielen auftauchen, die mit dem Genre des Spiels nichts zu tun haben. Denn bereits in einer der ersten Mission des Spiels, müssen wir ein Auto in möglichst kurzer Zeit entwenden und wieder zurückbringen. Allein dieses auf Zeit fahren hat mich bereits unangenehm gestresst, zumal sich die Autos in den Mafia-Teilen sowieso nicht sehr angenehm fahren.

Als ich schon frustriert endlich dieses hin und her mit dem Auto erledigt habe, musste ich erneut enttäuscht werden. Denn nun muss ich auch noch ein ganzes Autorennen gewinnen. Total genervt von dieser unschönen Genre-Vermischung habe ich die Konsole vorerst ausgeschaltet. Für mich war der Spaß schlicht nicht vorhanden. Es scheint mir, als fänden sich besonders häufig Rennspielelemente in anderen Genres wieder. Wieso? Ich persönlich kann es nicht ganz nachvollziehen.

Natürlich dürfen Videospiele auch über die grenzen des eigenen Genres hinausragen und sich ausprobieren – anhand von Spielen wie Saints Row, Far Cry oder In Sound Mind sieht man ja, wie fantastisch das funktionieren kann. Schnell ist hier aber ein gewisser Zenit überschritten und es kann für Unmut, wie in meinem Fall, sorgen.

Beatrice- Gamer`s Palace


Bea Gamers Palace

Spielt: Garden In! auf dem PC, The Pale Beyond auf dem Steam Deck, The Pathless auf der Nintendo Switch und Overwatch 2 auf der Xbox Series S.
Schaut: Die ersten 8 Folgen der 5. Staffel von Miraculous und The Hardy Boys auf Disney Plus.
Liest: In Anbetracht dessen, dass ich super viele ungelesene Bücher habe, lese ich gerade Keeper of the Lost Cities.
Kocht: Wieder mehr Bewusstes und Gesundes, kürzlich erst Erbseneintopf.
Hört: Eigentlich nichts Bestimmtes. Hin und wieder Gamingsoundtracks und amerikanischen Country.

Spiele haben kein Verfallsdatum

Hin und wieder, wenn neue Spiele erscheinen, setze ich mich selbst unter Druck und denke, dass es gerade JETZT wichtig ist, eine Review oder einen Artikel über das Spiel zu schreiben. Gerade JETZT suchen die Leute nach den Spieletests und wollen wissen, wie sich das Spiel spielt, was es für Besonderheiten hat oder einfach, was ich darüber denke. Ich setze mich unter Druck, um diese Review so schnell wie möglich fertig zu stellen – auch um die Klicks dafür zu erhalten. Dabei ist das eigentlich nur AAA Titeln relevant

Beim Palace haben wir uns auf die Fahne geschrieben, Indiegames in den Vordergrund zu rücken, also Spiele, die ohnehin kein richtiges Verfallsdatum haben. Ob ich eine Review zu einem kleineren Spiel zum Release habe oder vielleicht auch erst ein halbes Jahr später, ist nur so semi wichtig – und spätere Aufmerksamkeit für ein Spiel sorgt vielleicht auch dafür, dass es dann nochmal einen Schub bekommt. Wenn ich einen großen Titel jedoch nicht im Launchzeitraum habe, juckt das danach fast niemanden mehr, außer der Titel ist dann vielleicht im Sonderangebot und die Leute überlegen, ob sie ihn kaufen.

Doch für mich haben große Titel kaum Relevanz. Sie sind einfach nicht wichtig für mich. Hingegen freue ich mich, auch bei anderen Blogs, wenn dann doch mal ein Indiespiel vorgestellt oder getestet wird, dass vielleicht schon das eine oder andere Jahr auf dem Buckel hat. Im besten Fall gab es zwischendrin so viele Updates und Patches, dass das Spiel, das da vor mir liegt, überhaupt nicht mehr mit dem Spiel zu vergleichen ist, welches es direkt nach dem Erscheinen war. Das macht es gerade so spannend, und eigentlich Reviews vom Launch obsolet. Deswegen stresse ich mich gar nicht mehr, sondern nehme mir dann Zeit für ein Spiel, wenn ich sie auch wirklich habe, denn Games haben einfach kein Verfallsdatum.


Manuel- Gamer`s Palace

Manu Gamers Palace

Spielt: Overwatch 2, Divinia Chronicles: Relics of Gan-Ti
Liest: Afterglow von Phil Stamper, Dinosaur Therapy von James Stewart
Kocht: Müsli, Pasta Bolognese, Dinge mit Schupfnudeln und super leckeren und einfachen Erbseneintopf
Mein persönlicher Gamingmoment: Nach viel zu langer Wartezeit habe ich endlich angefangen, Divinia Chronicles: Relics of Gan-Ti zu spielen, ein Indiegame, das ich bereits seit seiner früheren Entwicklungsphase verfolgt habe. Und nun freue ich mich darüber, dass ich dieses Spiel (wieder-)entdeckt habe, das den Charme ganz klassischer Action-Adventures aus meiner Jugend versprüht.

Zurück in der Welt des Cloud-Gamings

Circa zu der Zeit, zu der Google Stadia erschienen ist und etwas darüber hinaus, war ich ziemlich drin im Thema Cloud-Gaming und hatte fast alle damals verfügbaren Plattformen ausprobiert. Damals wie heute denke ich: Ich kann mir wirklich gut vorstellen, dass das die Zukunft ist, denn ich möchte gar keine großen, lauten Kästen mehr in meinem Wohnzimmer oder am Schreibtisch stehen haben, um vernünftig Spiele zocken zu können.

Dennoch war ich zwischendurch ziemlich weit raus aus dem Thema: Google Stadia habe ich in seinem letzten halben Jahr gar nicht mehr genutzt und auch den Game Pass nur lokal gespielt. Shadow hatte ich nach seiner Insolvenz und anschließenden Übernahme auch etwas aus den Augen verloren.

Im Januar habe ich mir nun einen Mini-PC für den Schreibtisch gekauft, mit dem ich nun auch zocke – und es nun wieder ein Shadow in der Standardkonfiguration geworden. Was soll ich sagen: Sicherlich ist der Shadow nicht mehr die stärkste Maschine, aber mir reicht er völlig aus, ich zocke am PC eh nur in Full HD mit 60 Hz (ja, ja so einer bin ich, aber ich spiele auch vermutlich niemals Blockbuster auf dem PC).

Der Mini-PC in Verbindung mit dem aktuellen Google Nest Wi-Fi Pro rockt Wi-Fi 6E und so ist das Streaming eine herausragende Erfahrung. Der kleine Mini-PC spielt nun bisher jedes PC-Spiel, das ich spielen möchte und meine Streamingerfahrung war bisher zu jeder Zeit völlig einwandfrei und auch viel besser als mit meinem letzten Shadow vor ca. 2 Jahren. So bin ich zurück im Cloud-Gaming und werde den Bereich in Zukunft wieder verstärkt im Blick behalten.


Bastian- Comicschau

Spielt: Leider im Februar außer kurz Golf It nichts so wirklich, und vielleicht noch Stunt Island von 1992, das jedoch nicht so gut funktioniert hat, weshalb es dann wieder zurückging.
Schaut: Turning Red, was ich bereut habe, weil ich leider die absolut falsche Zielgruppe bin, auch wenn er gut animiert war.
Hört: in wenig Charts, ansonsten Tame Impala, Triple Q und ja, auch etwas aus Nina Chubas neuem Album, dem ersten wohlgemerkt, das neben bekannten Hits aber, meiner Meinung nach, unter seinem Potenzial bleibt, aber German Pop ist ja sowieso so eine Sache.
Aus dem Alltag: Nichts, was ich jetzt neuerdings für mich entdeckt hätte, aber Radio hören habe ich im Februar um einiges mehr getan. Generell ist die Audio ja ein maßlos unterschätztes Format, auch wenn sie durch Podcasts und immer noch beständige Musik, selbst wenn Musikvideos extrem beliebt geworden sind, weiter eisern ihren Platz hält. Die Frage ist, wer am Ende “gewinnen” wird, das Fernsehen in Zeiten des Internets oder doch das Radio, dessen Zielgruppe sich treu zu halten scheint? Im Gegensatz zum Fernsehen holt das Radio ja auch weiterhin die junge Zielgruppe ab. Vielleicht obsiegt am Ende ja doch noch der Radio Star, auch wenn Video lediglich mehr oder weniger das Format gewechselt und noch erfolgreicher geworden ist.

Mein Rückblick auf den Februar

In diesem Monat habe ich es mal geschafft etwas mehr zu lesen – einige Auszüge daraus stehen ja bereits oben in “Liest”, und habe zusätzlich die Lesezeichenliste weiter abbauen können. Ich habe 2022 zwar viele Artikel angehäuft für selbige, und bin mittlerweile bei Oktober/November 2022 angekommen, aber umso mehr drängt sich mir die Frage auf, was nach der Leseliste kommen mag. Dieses Ereignis, wenn die Liste leer sein wird, könnte einer Fertigstellung der A1 oder gar des Kölner Doms gleichkommen, so sehr gewöhnt habe ich mich an die prall gefüllte Liste unendlicher journalistischer und unterhaltungstechnischer Arbeit, die ich dort vereint habe. Während künstliche Intelligenz immer mehr ein Thema wird, die mittlerweile einige Beiträge sogar immer öfter vorlesen kann – bei mir geht eigentlich nichts unter 2-facher Geschwindigkeit, sobald sich so eine Möglichkeit auftut (zumindest bei Lesebeiträgen, allerdings lese ich auch schneller als die Vorlesefunktion, bei kurzen Beiträgen lohnt es sich dann also gar nicht) – hänge ich noch beim Lesen hinterher, wohlgemerkt aber nicht so sehr wie ChatGPT, die das Internet ja nur bis 2021 kennengelernt hat. Mit hoher Wahrscheinlichkeit werde ich nach der Fertigstellung der Leseliste, die bei viel Leserei kaum Zeit hat noch länger zu werden (ich bin ja nicht bescheuert), wohl wahrscheinlich einfach bei der Watch later-Liste auf YouTube weitermachen. Naja. Zumindest an Dingen zu “tun” mangelt es dann nie. Anbei möchte ich auch noch erwähnen, wie sehr ich den Austausch mit vor allem Stefan genieße, da man von den anderen Campfire-Teilnehmern immer noch etwas Neues lernt oder selbst interessante Dinge mit einbringen kann.


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