JenNyan Realtalk mit Milschbaum

JenNyan Realtalk mit Milschbaum: Rolle vs Reale Person

Der Twitch Content von JenNyan ist in der stetigen Entwicklung bzw. Veränderung. Seit diesem Jahr ist ein Talk Format zu ihrem Streamplan hinzugekommen, der sogenannte Realtalk. Bereits in der vergangenen Woche hatte sie einen äußerst interessanten Talk mit Streamerkollege diZee. Der JenNyan Realtalk mit Milschbaum war das heutige Highlight mit vielen Details, die man über die liebe Sonja alias Milschbaum erfahren konnte.

JenNyan Realtalk mit Milschbaum: Der Weg zur Rolle

In mehr als zwei Stunden Realtalk haben wir heute viele, interessante Details über Milschbaum erfahren können, die man so zuvor noch nicht wusste. Das neue Talkformat von JenNyan finde ich großartig, da man hierbei viel mehr über die Content Creatoren und deren Arbeit erfährt, ohne dabei die wichtige Privatsphäre zu verletzen.

Sonja alias Milschbaum hat heute darüber berichtet, dass sie seit sieben Jahren auf Twitch streamt und bereits seit sechs Jahren den Partnerstatus besitzt. Der Name “Milschbaum” entstand ursprünglich fürs Zocken, als sie sich einen geeigneten Nicknamen ausdenken musste. Auf ihrem Schreibtisch roch es nach alter Milch und beim Blick aus dem Fenster schaute sie direkt auf einen Baum. So kam es schließlich zum Erstgedanken “Milchbaum”. Damit dieser aber noch einprägender für sie selbst ist, machte sie daraus den “Milschbaum”.

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Das Streamen für Sonja war schon immer reine Unterhaltung als Comedy. Games on Stream zu spielen, war noch nie ihr primärer Fokus, da man sich hierbei viel zu lange hoch konzentrieren muss. Livestreams sind für sie eine Art Schalter, mit dem sie den Alltag und das ganze Leid der Welt auf einmal ausschaltet.

Ihre Stimme verstellt sie in den Livestreams und versucht hierbei immer viel Druck hineinzubekommen, damit es für die Zuschauer nie langweilig klingt. Comedy ist ihr Ding, weshalb gerade die Stimme auch das “Verrückte” und “Kindische” untermalt. In der Anfangszeit hat sie sich das in dieser Art nicht so sehr getraut, inzwischen ist es eingespielte Routine. Im Alltag ist sie eher schüchtern und traut sich manchmal beim Einkaufen nicht zu fragen, wo was in den Regalen steht, erzählte Sonja im Realtalk.

JenNyan Realtalk mit Milschbaum: “Hate” Kommentare jucken Sonja nicht

Immer wieder erlebt man, wie Milschbaum Zuschauer in den Discord Livetalk zieht, die zuvor mit “Hate” Kommentaren im Chat auf sich aufmerksam gemacht haben. Sachlich und ruhig diskutiert sie dann mit den Personen, die dann oft keine handfesten Argumente mehr haben.

“Verletzten Dich Kommentare aus dem Chat?”, war die Frage von JenNyan. Nein, Kommentare berühren Sonja in keinerlei Hinsicht. Einzig zu denken gibt es ihr nur, wenn Kommentare von langjährigen, treuen Zuschauern auftauchen, die dann etwas kritisieren.

Bis vor einem Jahr hat Milschbaum ihr Soloding durchgezogen mit einer Art der Unterhaltung, in der sie keiner Konkurrenz fürchtet, da es kaum Vergleichbares gibt. Seit sie JenNyan kennt, änderte sich ihr Content Verhalten allerdings ein wenig. Neuerdings pflegt sie regelmäßig einen Streamplan und macht dann doch auch ab und an mal was mit anderen Streamern.

Es hat sich eine Freundschaft mit Jen entwickelt, was Sonja zuvor schon mit anderen Personen ähnlich hatte, es aber oft daran gescheitert ist, dass diese außer Social Media und Streamen keine Lebenserfahrungen hatten. Die Freundschaft mit Jen ist für Sonja da allerdings ganz anders, weil JenNyan vor Twitch auch Lebenserfahrung abseits des Internets sammeln konnte. Die Gesprächsthemen sind somit auf einem ganz anderen Level als zuvor mit früheren Bekanntschaften.

JenNyan Realtalk mit Milschbaum

Streamen ist keine Arbeit bis hin zum Druck mit Zuschauerzahlen

Während des Realtalks kam es auch wieder zur Definition: “Streamen ist keine Arbeit”. Milschbaum sieht das aus zwei Blickwinkeln. Streamer, die neben ihren Livestreams noch sehr viel mit Kooperationspartnern sowie Terminen zu tun haben, würde sie als eindeutige Arbeit beziffern. Allerdings Personen, die einfach nur gechillt ihre Livestreams abspielen, ist für sie zwar auch ein Job, aber hat eher weniger mit richtigem Arbeiten zu tun.

Auch die Frage, ob Streamen ein Druck mit Zuschauerzahlen wäre, konnte sie entkräftigen. Ab einer gewissen Größe als Streamer, sprich ab 2.000 Zuschauer aufwärts, hat man in der Regel Kooperationspartner mit Jahresverträgen, die ein gewisses Grundeinkommen sichern. Wenn dann mal die Zuschauer- oder Subzahlen etwas nachlassen, ist das nicht belastend. Ihr Traum ist es allerdings, dass die Zuschauerzahlen weiter bei ihr steigen, gerne würde sie mal vor mehr als 10.000 Zuschauern streamen.

Selbst mit Kind würde Sonja weiter streamen, sie ist stark verwurzelt mit ihrer Arbeit. Mit dem Streamen ist man super flexibel, daher sieht sie keinen Grund damit in absehbarer Zeit aufzuhören.

Placement Games Angebot mit bis zu 10.000 Euro

Im Realtalk ging das Thema von Kooperationspartnern zu Placement Games über. JenNyan als auch Milschbaum hatten schon Angebote für über oder bis 10.000 Euro, um gewisse Games im Livestream zu spielen. Im Durchschnitt erhalten aber wohl Streamer Angebote zwischen 2.000 – 5.000 Euro für ein Placement Game.

An dieser Stelle muss ich allerdings einhaken, da diese Placement Games mich schon lange beschäftigen. Vielleicht kann ein Content Creator oder Zuschauer mir mal die Gedanken irgendwann entkräftigen. Bezahlte Spiele halte ich aus der Sicht eines Zuschauers äußerst grenzwertig. Vorallem dann, wenn ich die Entwicklung eines Streamers lange verfolge und dann die positive Meinung zu einem Placement Game höre, die mich zweifeln lässt, ob dies nun ehrlich gemeint ist oder es eine bezahlte Meinungsäußerung ist?!

Auf der anderen Seite ist selbstverständlich die Situation des Content Creators absolut nachvollziehbar. Wer von uns Zuschauern würde Angebote in diesen Zahlenbereichen ablehnen, wenn man in Selbstständigkeit selbst darauf angewiesen ist, dass sich immer neue Einnahmenquellen erschließen? Sofern die Content Creatoren noch sorgfältig die Werbeprodukte auswählen, hinter denen sie auch selbst stehen, ist es durchaus im Rahmen. Allerdings dürfte es hierbei sicherlich auch so einige schwarzen Schafe geben, die eben nur die Geldangebote im Blick haben.

Das JenNyan Youtube Video zum Milschbaum Realtalk

Der Realtalk war mit Milschbaum grossartig! Man konnte doch sehr viele Seiten von Sonja kennenlernen, die man sonst in ihren Livestreams nicht erlebt. Wie sehr auch ihre Community hinter ihr steht, konnte man sogar live erleben, als sie mit Jen über die Wertigkeit von Subs und Donations sprach. In diesem Moment erhielt Milschbaum eine Donation von über 2.000 Euro. Eine Situation, die sogar Sonja in diesem Moment kurz sprachlos machte.

Bei der bevorstehenden Rustplatz Season 3 ist Milschbaum auch dabei, was im Realtalk verraten wurde. Es gab noch viele weitere, interessante Themen, wie z.B. ihren zweijährigen Freund, der auch Zuschauer bei ihr war oder wie sie auch in privat eher schlechten Zeiten gut gelaunt in ihre Livestreams geht. All diese weiteren Themen solltest du dir unbedingt nochmals im nachfolgenden Video anschauen.

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Zum Ende sei nochmals erwähnt, dass dieses Realtalk Format von JenNyan eine großartige Sache ist. Gespannt können wir sein, wer so als nächste Gesprächspartner bereits auf dem Programm stehen.

Links zu JenNyan

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